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Was mir wichtig ist.

WOFÜR ICH MICH EINSETZE.

Das Tiroler Oberland und das Außerfern. 

Das Tiroler Oberland und das Außerfern sind Regionen mit einem einzigartigen Charakter. Geprägt von einer Geschichte mit vielen Entbehrungen, inmitten einer rauen Landschaft, haben die Menschen gelernt, Herausforderungen zu meistern, Katastrophen zu bewältigen und sich – oft trotz widriger Umstände – zu behaupten.

Standardrezepte helfen hier oft nicht weiter – gefragt sind eigene, oft auch unkonventionelle Ansätze, die den regionalen Gegebenheiten gerecht werden. Dafür braucht es eine klare und entschlossene Stimme.

Kleine Strukturen. Starker ländlicher Raum. 

Kleine Strukturen prägen unsere Regionen, seien es die vielen Klein- und Kleinstgemeinden, familiengeführte Betriebe oder die kleinflächige Berglandwirtschaft. Unsere Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen unterscheiden sich grundlegend von jenen in urbanen Gebieten oder den Flächenregionen im Osten.

Abgelegene Lagen, kleinere Wirtschaftseinheiten und spezielle klimatische Bedingungen erfordern maßgeschneiderte, praxisbezogene Lösungen – sei es im Bereich der Infrastruktur, der Arbeitsplätze, der Daseinsvorsorge oder der Wirtschaftsförderung. Einheitliche Maßnahmen greifen hier zu kurz, stattdessen brauchen wir gezielte Unterstützung, die diesen besonderen Rahmenbedingungen gerecht wird, nachhaltige Entwicklung ermöglicht und den ländlichen Raum als lebenswerte Heimat und starken Wirtschaftsstandort sichert.

Familien – das Herzstück unserer Gesellschaft.

Familien sind das Herzstück unserer Gesellschaft – sie geben Halt, verbinden Generationen und prägen unser Zusammenleben. Doch damit sie diese Rolle erfüllen können, brauchen sie verlässliche Unterstützung und Bedingungen, die den Alltag erleichtern. Leistbare und hochwertige Kinderbetreuung, beste Zukunftschancen für junge Menschen, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gezielte Hilfe in der Pflege sind essenziell.

Auch gemeinsame Freizeit darf kein Luxus sein – die regionale Infrastruktur muss für heimische Familien leistbar und zugänglich bleiben. Wer Familien stärkt, stärkt die Gesellschaft als Ganzes.

Chancengleichheit für selbstbestimmte Frauen.

Gleichstellung ist keine Selbstverständlichkeit – sie muss aktiv vorangetrieben werden. Frauen verdienen die gleichen Chancen wie Männer, den gleichen Lohn für gleiche Arbeit und es braucht mehr Frauen in Führungspositionen und politischen Funktionen.

Konkrete Maßnahmen auf dem Weg dorthin sind beispielsweise transparente Lohnstrukturen, bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, gezielte Förderungen für Frauen in männerdominierten Berufen oder eine stärkere Vertretung in Entscheidungsgremien. Wir müssen Hürden abbauen und Frauen ermutigen, Führungsverantwortung zu übernehmen – in der Wirtschaft, der Politik und überall dort, wo Zukunft gestaltet wird.

Gleichberechtigung bedeutet aber ungleich mehr als gleiche Chancen im Beruf – es geht um Würde, Anerkennung und ein Leben frei von Angst. Jede Frau hat das Recht, respektiert zu werden, selbstbestimmt zu leben und ohne Gewalt oder Diskriminierung ihren Weg zu gehen.

Ehrenamt. Der unsichtbare Motor unserer Gesellschaft.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gemeinschaft. Es zeichnet unser Land aus. Ohne freiwilliges Engagement würden viele Bereiche unseres gesellschaftlichen Lebens nicht funktionieren – vom Vereinswesen über die Pflege unseres kulturellen Erbes bis hin zu sozialen und sportlichen Initiativen. Ehrenamt fördert den Zusammenhalt, stärkt die regionale Identität und hält Traditionen lebendig, ohne dabei den Fortschritt auszuschließen.

Doch dieses Engagement braucht Unterstützung. Menschen, die sich für ihre Gemeinschaft einsetzen, verdienen Wertschätzung und Rahmenbedingungen, die ihre freiwillige Arbeit erleichtern – sei es durch weniger bürokratische Vorschriften, finanzielle Förderungen, kostenlose Weiterbildung oder einfach mehr Hausverstand. Wer sich für das Ehrenamt einsetzt, stärkt gleichzeitig die Gemeinschaft.