Gleichbehandlung
Es bleibt noch viel zu tun. Die Vorlage der Gleichbehandlungsberichte des Bundes und für die Privatwirtschaft zeigen, dass bei der Gleichbehandlung trotz einiger positiver Entwicklungen noch viel zu tun bleibt. So sind in der Privatwirtschaft die Anfragen im Berichtszeitraum 2022/2023 im Vergleich zu den Vorjahren um knapp ein Drittel gestiegen. Insgesamt haben sich 5.231 Personen mit 6.359 Anfragen an die Gleichbehandlungsanwaltschaft gewandt. Mit 42 % betreffen die meisten Anfragen den Diskriminierungsgrund „Geschlecht“, insbesondere im Zusammenhang mit sexuellen Belästigungen, ungleicher Bezahlung oder Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Weitere Gründe für Benachteiligungen sind ethnische Zugehörigkeit, Alter, Religion und sexuelle Orientierung. Mehr Informationen findet ihr in den beiden Berichten zum Download hier & hier und in meiner kurzen Rede.