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Schulterschluss im Verkehr: Nationalrat trifft Landtag in Tirol

Man kann über Transit viel reden, aber vor allem muss man ihn auch gesehen haben. Genau deshalb habe ich den Austausch der Verkehrsausschüsse von Nationalrat und Tiroler Landtag initiiert. Zwei Tage lang waren wir gemeinsam unterwegs, haben intensiv diskutiert und uns vor Ort ein Bild gemacht. Besuch des Brennerbasistunnels, Luegbrücke und ASFINAG-Kontrollstelle sowie Input von Experten inklusive breiter Diskussion im Landhaus. Inhaltlich ist klar, worum es geht. Wir brauchen mehr Verlagerung auf die Schiene, den Ausbau der Infrastruktur, mehr Kostenwahrheit im Transit und spürbare Entlastung für unsere Gemeinden und die Menschen entlang der Transitrouten.

Unverständlich bleibt für mich die Linie der FPÖ. Wer ernsthaft größere und schnellere LKWs fordert, stellt sich gegen die Interessen der Tiroler Bevölkerung.

Ohne abgestimmtes Vorgehen zwischen Bund, Land und Europa und über Parteigrenzen hinweg wird es keine spürbare Entlastung geben. Das muss uns allen klar sein. Entscheidend für die weitere Transitpolitik ist auch das laufende EuGH-Verfahren, bei dem nach der mündlichen Verhandlung eine erste richtungsweisende Einschätzung am 16. Juli erwartet wird.