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Tirol Splitter – zuhören, mitreden, dabei sein

Durch die zeitintensiven Wochen in Wien waren weniger Termine in Tirol möglich. Umso bewusster und dankbarer nutze ich alle Gelegenheiten, in denen ich in meiner wunderbaren Heimat unterwegs sein darf.  Der unkomplizierte Austausch mit den Menschen in Tirol ist und bleibt für mich das Herzstück meiner politischen Arbeit.

Was mir besonders am Herzen liegt: das Ehrenamt. Gerade jetzt im Sommer mit den vielen tollen Festen wird einmal mehr sichtbar, wieviel Herzblut, Zeit und Einsatz die unzähligen Freiwilligen in ihre unentgeltliche Arbeit stecken. Mit eurer Arbeit macht ihr unsere Heimat so besonders, so lebenswert. Ein herzliches Vergelt‘s Gott dafür. In Karrösten etwa wurden sieben engagierte Bürger für beeindruckende 155 Jahre ehrenamtlichen Einsatz geehrt. Und in Fiss war das ganze Dorf auf den Beinen, um den Kirchtag zu feiern und verdiente Vereinsfunktionäre zu ehren. Viele nehmen sich extra frei, denn der Kirchtag wird exakt am 24. Juni gefeiert. Und beim Bezirksschützenfest in Bach schwelgte ich als ehemalige Marketenderin in alten Erinnerungen – Heimvorteil sozusagen.

Was ich ganz besonders genossen habe: Tiroler Kultur, in breiter Vielfalt, sehenswert, einzigartig, auf höchstem Niveau. Die Ausstellung „Brennen für das Leben“ in Imst beeindruckt mit der bewegten Geschichte der Täufer und berührenden regionalen Schicksalen. Auf der Geierwally-Bühne in Elbigenalp zeigten Laienschauspieler bei der Falger-Uraufführung ihr buntes Repertoire. Und auch wenn Uderns nicht in meinem Wahlkreis liegt: der Besuch der Steudltenn ist ein jährlicher Fixpunkt für mich. Es fasziniert mich jedes Mal auf’s Neue, was das Team um Bernadette Abendstein und Hakon Hirzenberger hier Jahr für Jahr auf die Füße stellt – getragen von dem Traum, auch abseits großer Bühnen, mitten im Zillertal hochwertige künstlerische Produktionen zu ermöglichen.

Was für mich unverzichtbar ist: der direkte politische Austausch. Ob beim AK-Sommerfest, bei der Klubsitzung im Landhaus, beim Parteitag in Sölden oder bei der Gemeinderatssitzung in meiner Heimatgemeinde Umhausen, überall nehme ich etwas mit. Ehrliches Feedback, kritische Fragen, neue Anregungen, konkrete Anliegen. All das hilft mir, mich selbst und meine politische Arbeit weiterzuentwickeln.

Ich bin für jede Rückmeldung offen und dankbar – auch wenn sie kritisch ist. Wichtig ist nur, dass wir respektvoll miteinander umgehen. Denn unsere Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt, man darf und soll unterschiedlicher Meinung sein, diese aber immer mit der notwendigen gegenseitigen Wertschätzung äußern.